Entwicklung in 20 Jahren

Quelle: 1997-2016 SGB, Trend 2017/18 praemienverbilligung.org

Prämienverbilligung Krankenkasse

Als soziales Korrektiv zur Einheitsprämie sieht das Krankenversicherungsgesetz KVG vor, dass die Prämien von Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen verbilligt werden. Immer weniger Bürger haben Anspruch auf eine Prämienverbilligung und immer weniger Anspruchsberechtigte bekommen eine Verbilligung.

Wenn in einem der reichsten Länder der Welt, Familien 24% und mehr für die Krankenkasse ausgeben müssen und deswegen bei Grundbedürfnissen (Nahrung, Kleider, Spielsachen, etc.) sparen müssen und jedes Jahr hunderttausende Familien die Krankenkassenprämien nicht bezahlen können, erfolglos betrieben und oft in Verschuldung und Sozialhilfe getrieben werden, dann funktioniert das soziale Korrektiv nicht mehr.

99.99% der angemeldeten Einwohner haben eine Krankenversicherung (Pflicht). Nur 60-80% der Einwohner mit gesetzlichem Anspruch auf eine Prämienverbilligung (Recht), bekommen diese. Der Staat betrügt mittels administrativen Massnahmen 20 - 40% der Bürger um zu sparen. Denn so einfach es ist die Pflicht einzufordern (Krankenkassenobligatorium) so einfach wäre es auch sicherzustellen, dass alle Einwohner mit Anspruch auch zu ihrem Recht kommen (Prämienverbilligung).

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