Prämienverbilligung Appenzell-Ausserrhoden

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Gestützt auf das seit 1996 in Kraft stehende Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) werden den Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen Prämienverbilligungen für die obligatorische Krankenpflegeversicherung gewährt. Durch die Verbilligung der Prämien soll den anspruchsberechtigten Personen ein angemessener Versicherungsschutz zu finanziell tragbaren Bedingungen gewährleistet werden.

Anspruch Prämienverbilligung

Anspruch auf die Prämienverbilligung haben Personen mit zivilrechtlichem Wohnsitz im Kanton Appenzell Ausserrhoden, wenn sie die Voraussetzungen der kantonalen Verordnung erfüllen und einem vom Bund anerkannten Versicherer angeschlossen sind.

Personen, die gemeinsam besteuert werden, haben einen gemeinsamen Anspruch auf Prämienverbilligung. BezügerInnnen von Ergänzungsleistungen erhalten ab 2013 die Prämienverbilligung ebenfalls direkt an ihre Krankenkassen vergütet. Massgebend sind die familiären Verhältnisse am 1. Januar des Antragsjahres.

Selbständig besteuerte Lernende und Studierende haben gemeinsam mit den unterhaltspflichtigen Eltern Anspruch auf die Prämienverbilligung (Art. 17 EG zum KVG). Dieser wird aufgrund der Einkommen und Vermögen sowie der Prämien der Lernenden resp. Studierenden und der Eltern ermittelt.

Berechnung der Prämienverbilligung

Die anrechenbaren Prämien werden verbilligt, soweit sie den vom Regierungsrat festgelegten Selbstbehalt übersteigen. Der Selbstbehalt wird als prozentualer Anteil der Summe des massgebenden Einkommens abzüglich eines Abzugs für Lebensbedarf und Kinder festgelegt. Der Selbstbehalt beträgt für das Jahr 2020 50 Prozent. Für die Berechnung des Anspruchs auf die Prämienverbilligung sind Richtprämien massgebend.

Anmeldung Prämienverbilligung

Die neuen Antragsformulare für 2020 werden bis Ende Jahr automatisch versendet. Ansonsten kann auch gleich das untenstehende Formular verwendet werden.

Neue Grenzwerte Prämienverbilligungen ab 2018

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat für das Jahr 2018 entschieden, die Prämien für Kinder und junge Erwachsene nur noch um das Minimum gemäss Bundesgesetz von 50 % zu verbilligen. Den Kinderabzug hat er auf dem kantonalen gesetzlichen Minimum von 2‘000 Franken belassen. Zudem werden der Selbstbehalt von 50 auf 80 % erhöht sowie – erstmals – die Obergrenzen beim Einkommen um 10 % und beim Vermögen um 20 % herabgesetzt.

Anspruch Prämienverbilligungen

Anspruch auf die Prämienverbilligung haben Personen mit zivilrechtlichem Wohnsitz im Kanton Appenzell Ausserrhoden, wenn sie die Voraussetzungen der kantonalen Verordnung erfüllen und einem vom Bund anerkannten Versicherer angeschlossen sind. Personen, die gemeinsam besteuert werden, haben einen gemeinsamen Anspruch auf Prämienverbilligung. BezügerInnnen von Ergänzungsleistungen erhalten ab 2013 die Prämienverbilligung ebenfalls direkt an ihre Krankenkassen vergütet. Massgebend sind die familiären Verhältnisse am 1. Januar des Antragsjahres. Selbständig besteuerte Lernende und Studierende haben gemeinsam mit den unterhaltspflichtigen Eltern Anspruch auf die Prämienverbilligung (Art. 17 EG zum KVG). Dieser wird aufgrund der Einkommen und Vermögen sowie der Prämien der Lernenden resp. Studierenden und der Eltern ermittelt.

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