Krebserregendes Pestizid im Schweizer Trinkwasser

Krebserregendes Pestizid im Schweizer Trinkwasser

Chlorothalonil wird hierzulande eingesetzt, obwohl in der EU die Zulassung entzogen wurde. Das soll sich nun ändern. In vielen Trinkwasserproben werden immer wieder Rückstände von Pestiziden festgestellt. Besonders umstritten ist derzeit das Pilzbekämpfungsmittel Chlorothalonil, das als Mittel gegen Fäulnis im Getreideanbau verwendet wird. Auf Schweizer Feldern werden jährlich 30 Tonnen dieses Pestizids versprüht. Das interkantonale Labor in Schaffhausen hat an über 300 Standorten in der Ostschweiz Trinkwasser- und Grundwasserproben auf Rückstände von Chlorothalonil untersucht. In über 10 Prozent der Proben wurde der offizielle Höchstwert überschritten.

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