Steigende Kosten / Prämien

Höhere Tarife sollen Verluste der Spitäler mindern

Höhere Tarife sollen Verluste der Spitäler mindern
Body

Der Bernische Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg will finanzielle Einbussen der Spitäler aufgrund der Coronakrise abfedern - mit temporär höheren Tarifen für medizinische Leistungen. Dass die Krankenkassen für nicht erbrachte Leistungen zahlen sollen, hält Schnegg für keine gute Idee. Ihm schwebt ein anderer Weg vor: «Rasch und unkompliziert könnten aber alle Tarife für medizinische Leistungen leicht erhöht werden», sagte Schnegg. Doch höhere Tarife könnten auch auf die Krankenkassenprämien durchschlagen.

Familien geben jeden siebten Franken für die Krankenkasse aus

Familien geben jeden siebten Franken für die Krankenkasse aus
Body

Viele Paare mit Kindern geben heute 14 Prozent ihres Nettolohns für Prämien aus. Das ist doppelt so viel wie im Jahr 2000. Vor dem Moment, wenn die Prämienrechnung in den Briefkasten flattert, graut vielen Versicherten. Denn die Prämien sind seit Beginn des Jahrtausends im Schnitt um 120 Prozent gestiegen, die Prämienverbilligungen hingegen nur um etwa 40 Prozent.

Massiv mehr Aargauer werden betrieben, weil sie Krankenkassen-Prämien nicht zahlen können

Massiv mehr Aargauer werden betrieben, weil sie Krankenkassen-Prämien nicht zahlen können
Body

Der Kanton Aargau soll 2020 gemäss Regierungsrat 102,4 Millionen Franken an die Prämienverbilligung bezahlen. Im Aargau steht vergleichsweise wenig Geld für die Prämienverbilligung zur Verfügung: Die Folge: Die Zahl der Personen, die ihre Prämien nicht mehr bezahlen können und betrieben werden, steigt deutlich an.